Watzke zieht vom Ring mitten ins historische Herz Dresdens an den Neumarkt: Das Dresdner Brauhaus übernimmt das „Dampfschiff“ im Hilton. Hier soll auf mehr als 200 Plätzen bis Ostern 2027 ein neues Watzke entstehen. Zum Jahreswechsel übernimmt das Dresdner Brauhaus das bisherige Bierhaus „Dampfschiff“ im Hilton Dresden, nur wenige Schritte von Frauenkirche und Neumarkt entfernt. Nach dem Umbau soll hier ein Watzke ganz dem Unternehmensmotto „typisch Dresden – typisch Watzke“ entstehen.
Für das Dresdner Unternehmen ist der Schritt an den Neumarkt eine besondere Entwicklung. Seit mehr als 30 Jahren steht Watzke für hausgebrautes, unfiltriertes Stadtbier und Dresdner Brauhauskultur. Begonnen hat die Geschichte vor 30 Jahren mit dem Ball- und Brauhaus Watzke in Pieschen. 2005 kam das Watzke am Goldenen Reiter und 2012 das Watzke am Ring hinzu. 2015 eröffnete das Watzke am Ring nebenan noch eine einzigartige Wurstküche – wo zum kühlen Bier handgefertigte Wurstspezialitäten angeboten werden. Gewachsen ist Watzke dabei bewusst Schritt für Schritt. Ein Standort unmittelbar im historischen Zentrum Dresdens war lange schon eine reizvolle Vorstellung – die passende Gelegenheit ergab sich erst jetzt mit dem „Dampfschiff“.
„Unser Hauptgeschäft ist inzwischen das Hotel sowie die damit verbundenen Kongresse und Tagungen. Deshalb suchten wir einen neuen Betreiber für unser unter dem Namen ‚Dampfschiff‘ bekanntes Bierhaus. Es hat sehr viele Interessenten gegeben, aber für uns war wichtig, dass es jemand wird, der aus der Region kommt, dort Zukunft hat und die Münzgasse bereichert – so hat Watzke von uns den Zuschlag bekommen“, sagt Hilton-Generaldirektor Martin Raich, der das Watzke liebt und dort auch immer wieder mal auf ein hausgebrautes Bier vorbeischaut.
Das Restaurant Dampfschiff hat noch bis Silvester geöffnet. „Am Neujahrstag bekommen wir die Schlüssel und können mit dem Umbau starten. „Jedes unserer Häuser hat seinen eigenen Charakter und genau das soll auch am Neumarkt so sein. Die Größe der neuen Räume und die Lage mitten in der historischen Altstadt eröffnen uns ganz neue Möglichkeiten. Jetzt geht es darum, daraus einen Watzke zu entwickeln, der unsere Handschrift trägt und gleichzeitig seinen ganz eigenen Charakter bekommt“, sagt Nicole Rothländer, Geschäftsführerin der Hausbräu im Ballhaus Watzke GmbH.
Wie genau das Watzke an der Frauenkirche aussehen wird, ist bewusst noch nicht bis ins letzte Detail festgelegt. Derzeit wird geplant, gezeichnet, verworfen und neu gedacht. Sicher ist bereits: Mit mehr als 200 Innenplätzen wird der neue Standort größer als der bisherige Brauereiausschank am Ring. „Das Watzke-Team am Ring zieht mit und wir schaffen weitere Arbeitsplätze“, so Rothländer. Am Dr.-Külz-Ring bleibt das Dresdner Brauhaus weiterhin präsent: Watzkes Wurstküche bleibt an ihrem bisherigen Standort bestehen. Sie ist vom Umzug nicht betroffen und wird weiterhin Teil der Gastronomie am Dr.-Külz-Ring sein. Damit bekennt sich das Watzke auch weiterhin zu diesem Standort.
Watzke am Dresdner Neumarkt – lange nur eine Vorstellung, doch bald schon Realität. „Wir freuen uns, schon in Kürze die ersten Gäste mitten im historischen Dresdner Zentrum begrüßen zu dürfen“, so Rothländer abschließend.
Foto: Die Geschäftsführung (v. l. n. r.) Rudi Vogel, Kristin Kalex (zukünftige Betriebsleiterin), Nicole Rothländer und Matthias Müller vorm Dampfschiff, dem zukünftigen Watzke an der Frauenkirche © meeco Communication Services
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