Seit 38 Jahren ist Mathias Weinreuter in der Finanzbranche unterwegs, seit mehr als zehn Jahren berät er bundesweit Unternehmer in Sachen Factoring, Leasing oder auch Bonitätsoptimierung – bis ihn jemand fragte, warum er das nicht zu Papier bringt.
Was die SCHUFA für Privatpersonen ist, sind im geschäftlichen Bereich Wirtschaftsauskunfteien wie die Creditreform. Oftmals werden Investitionen und Geschäfte nur dann getätigt, wenn der Bonitätsindex passt. „Je besser der Bonitätsindex ist, desto besser sind beispielsweise Kreditkonditionen und ein Auftraggeber vergibt wahrscheinlicher den Auftrag. Ein schlechter Wert bedeutet oftmals, dass Ware bei Lieferanten im Voraus bezahlt werden muss. Wer sich nur ein bisschen mit der Thematik beschäftigt, kann seine Bonität deutlich verbessern“, informiert Weinreuter. Da viele Geschäftsleute diese Daten nicht richtig pflegen, geht der eine oder andere Auftrag verloren. „Immer wieder wurde ich gefragt: ‚Was kann ich machen? Allerdings kam die Frage meistens dann, wenn es zu spät war – der Autokredit nicht genehmigt wurde oder ein Leasingvertrag nicht zustande kam. Eine schlechte Bonitätsbewertung kann dazu führen, dass Unternehmer zu spät reagieren und der Betrieb in die Insolvenz geht.
„Einmal im Jahr bekommen Unternehmer der Region von uns einen Fragebogen zu ihrem Geschäft. Je kleiner das Unternehmen, desto weniger ausgefüllte Fragebögen finden den Weg zu uns zurück“, weiß Thomas Schulz, Prokurist der Creditreform Dresden Aumüller KG. „BWAs, Bilanzen und Geschäftsberichte sind die Grundlagen für unser Handeln – laut Gesetz hat eine Kapitalgesellschaft zwölf Monate Zeit, diese zu veröffentlichen. Monatlich werden durch Creditreform 25 Millionen Rechnungen analysiert und damit das Zahlungsverhalten der Firmen gegenüber Lieferanten gemessen. Die Creditreform in Deutschland hat dazu aktuell rund 4,5 Millionen Inkassoaufträge laufen. Im B2B-Bereich werden täglich rund 70.000 Bonitätsauskünfte angefragt – bei einem Marktanteil von rund 80 Prozent.
Finanzkommunikation ist Chefsache! „Das ist wie in einer guten Ehe. Wenn man miteinander redet, ist füreinander mehr Verständnis da. Dann gibt es auch von der Bank den berühmten Regenschirm in der Krise.“ Der Bank und der Creditreform sollten regelmäßig aktuelle wirtschaftliche Unterlagen wie BWA und Bilanz geschickt werden. Hilfreich ist auch, wenn Rechnungen regelmäßig mit Skontoabzug bezahlt werden. 800 Creditreform-Analysten an bundesweit 128 Standorten sorgen für eine professionelle Aufarbeitung der eingereichten Daten und stehen als Ansprechpartner zur Verfügung“, so Schulz weiter.
Funktioniert die Datenerfassung im Unternehmen für den Bereich der Finanzkommunikation nicht korrekt, kommen die Daten nicht optimal bei der Creditreform an. Genau hier kann der neue Ratgeber des Liquiditätsgaranten Mathias Weinreuter der richtige Wegbegleiter sein. „Wer meinen Ratgeber ‚Bonität ist keine Hexerei‘ sich dann verinnerlicht, wird merken, dass gute Finanzkommunikation für jeden Unternehmer zu schaffen ist“, so Weinreuter abschließend.
Foto: Autor Mathias Weinreuter © meeco Communication Services