Endlich ist es soweit: Die ersten Kartoffeln aus der überschüssigen Ernte der Frohburger „Osterland Agrar AG“ rollen zu den Tafeln in Sachsen. Dank der Unterstützung der Leipziger Volkszeitung, der Sächsischen Zeitung und des Landesverbandes Tafel Sachsen e.V. können Menschen, die dringend auf Lebensmittelhilfe angewiesen sind, ab sofort nun direkt von dieser großzügigen Spende profitieren. Die Tafeln im Freistaat versorgen monatlich Tausende Menschen mit Lebensmitteln und gerade Grundnahrungsmittel wie Kartoffeln sind für die Versorgung besonders wichtig. Sie lassen sich vielseitig zubereiten, liefern wertvolle Nährstoffe und sind gut lagerfähig, wodurch sie in den Ausgabestellen über Wochen eingesetzt werden können.
Stephan Trutschler, Landesvorsitzender des Tafel Sachsen e.V., freut sich über den Start der Verteilung: „Die Kartoffeln kommen genau dort an, wo sie gebraucht werden. Jede Lieferung leistet konkrete Hilfe für Menschen in Not und ist gleichzeitig ein starkes Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung. Die Aktion zeigt außerdem eindrucksvoll, wie viel erreicht werden kann, wenn Landwirtschaft, Medien und gemeinnützige Organisationen eng zusammenarbeiten.“
Den Auftakt machen die Tafeln in Torgau, Oschatz und Mittweida. Weitere Ausgabestellen folgen im Laufe der Woche, darunter Dresden, Grimma, Leipzig und Plauen. Kartoffeln sind nicht nur eine wertvolle Ergänzung des Sortiments für die Tafeln, sondern oft ein unverzichtbares Lebensmittel für viele Familien. „Für die Menschen, die wir versorgen, ist diese Lieferung ein echter Segen. Die Hilfe kommt genau zur richtigen Zeit und wir freuen uns, dass die Kartoffeln direkt in den Ausgabestellen ankommen, wo sie dringend benötigt werden“, so Trutschler weiter.
Die heutige Aktion ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, regionalen Medien und den Tafeln. Sie zeigt, wie gemeinsames Handeln vor Ort nicht nur Menschen unterstützt, sondern gleichzeitig Lebensmittelverschwendung reduziert. Die Verteilung erfordert einen erheblichen logistischen Aufwand: Transport, Personal, Koordination und gegebenenfalls Zwischenlagerung müssen sorgfältig geplant werden. Dank der Unterstützung durch die Leipziger Volkszeitung und die Sächsische Zeitung können die Tafeln die Kartoffeln direkt erhalten, ohne zusätzliche Belastungen. Jede Lieferung wird genau auf die Kapazitäten der Ausgabestellen abgestimmt, sodass nichts verloren geht und die Hilfe effektiv bei den Menschen ankommt.
„Wir danken allen Beteiligten, von den Spendern über die Helferinnen und Helfer bis hin zu den Logistikpartnern, für ihr großartiges Engagement. Die Tafeln sind überglücklich, dass die Verteilung endlich starten konnte. Jeder gerettete Kartoffelberg hilft, Menschen in Not ein Stück mehr Sicherheit und Versorgung zu geben. Diese Aktion ist ein starkes Signal dafür, dass regionale Netzwerke wirken, wenn alle Verantwortung übernehmen“, so Trutschler abschließend.
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