Aus tegut wird EDEKA: Familie Trabold übernimmt in Würzburg
Familie Trabold übernimmt bisherigen tegut-Markt und plant Wiedereröffnung im Januar Für die Menschen im Würzburger
Die Entwicklung des neuen Nahversorgungszentrums an der Röthaer Straße in Böhlen kommt sichtbar voran. Nachdem im Frühsommer die Baugenehmigung für das seit mehreren Jahren vorbereitete Einzelhandelsprojekt vorlag, sind inzwischen auch die Abbrucharbeiten auf dem Grundstück weit fortgeschritten. „Bis Ende Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein und nach dem offiziellen Spatenstich Anfang November beginnt mit den Erdarbeiten die nächste Bauphase“, erläutert Frank Ebruy, technischer Projektleiter Bau der EDEKA-Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen. Entstehen werden neben einem modernen EDEKA-Vollsortimenter ein ALDI-Lebensmitteldiscounter und ein Rossmann-Drogeriemarkt. „Nach derzeitiger Planung ist die Übergabe des neuen Nahversorgungszentrums für den September 2027 geplant“, so Ebruy weiter.
Mit dem Rückbau des aus den 1990er-Jahren stammenden Bestandsgebäudes werden gerade die Voraussetzungen für die umfassende Neugestaltung des bisherigen Einzelhandelsstandortes geschaffen. Das vorhandene Gebäude entsprach weder energetisch noch technisch den heutigen Anforderungen. An seiner Stelle entstehen nun moderne Marktgebäude mit insgesamt rund 3.300 Quadratmetern Verkaufsfläche. Davon entfallen etwa 1.700 Quadratmeter auf EDEKA sowie jeweils rund 800 Quadratmeter auf ALDI und Rossmann. Mit der Bauausführung wurde seitens EDEKA die Firma Schneider Systembau aus Radeburg beauftragt.
Nach Abschluss der Abbrucharbeiten sollen im November zunächst die Erdarbeiten beginnen. Der Start des eigentlichen Rohbaus ist für Januar 2027 vorgesehen, wobei der genaue Zeitpunkt wesentlich von den Witterungsbedingungen während der Wintermonate abhängt. „Wenn die weiteren Bauarbeiten planmäßig verlaufen, könnten die neuen Märkte im September kommenden Jahres fertiggestellt werden“, hofft auch Nicole Lau, Gebietsleiterin Expansion der EDEKA-Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen.
Mit dem neuen Nahversorgungszentrum wird ein bereits seit Jahrzehnten gewerblich genutztes Grundstück umfassend aufgewertet. Statt bislang unbebaute Flächen in Anspruch zu nehmen, setzt EDEKA gemeinsam mit den weiteren Beteiligten auf die Neugestaltung eines bereits bestehenden Handelsstandortes. Dabei sollen auch die Vegetationsflächen gegenüber dem bisherigen Zustand vergrößert werden. Moderne Gebäudetechnik und eine energieeffiziente und nachhaltige Bauweise sollen darüber hinaus dazu beitragen, den künftigen Energiebedarf des Standortes spürbar zu reduzieren. Für die Kundinnen und Kunden entstehen insgesamt 178 Parkplätze. Die Erreichbarkeit des Nahversorgungszentrums ist sowohl über die Röthaer Straße als auch über das bestehende Fuß- und Radwegenetz gewährleistet. Zudem befindet sich eine Bushaltestelle in der Nähe.
Von dem neuen Einkaufsstandort sollen künftig nicht nur die Einwohnerinnen und Einwohner Böhlens profitieren. Durch die unmittelbare Nachbarschaft eines Lebensmittelvollsortimenters, eines Discounters und eines Drogeriemarktes wird auch für Kundinnen und Kunden aus dem näheren Umland eine attraktive Einkaufsmöglichkeit geschaffen. Unterschiedliche Besorgungen des täglichen Bedarfs lassen sich künftig an einem Standort miteinander verbinden.
Für EDEKA ist das Vorhaben zugleich ein wichtiger Baustein zur langfristigen Sicherung der wohnortnahen Lebensmittelversorgung. Der neue Markt wird neben einem umfangreichen Frischeangebot und einem breiten Lebensmittelsortiment auch Produkte regionaler Erzeuger anbieten. Mit dem nun bevorstehenden Beginn der eigentlichen Bauarbeiten nimmt das seit Langem vorbereitete Projekt weiter Gestalt an.
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