Aus tegut wird EDEKA: Familie Trabold übernimmt in Würzburg
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Seit mehr als 30 Jahren steht Watzke für hausgebrautes, unfiltriertes Stadtbier und Dresdner Brauhauskultur. Vor 21 Jahren kam das Watzke am Goldenen Reiter hinzu. Aufgrund seiner Lage und natürlich auch seines Ambientes sind das Brauhaus, sein Bier und auch die Speisen extrem gefragt. „Nachdem der benachbarte Lederhandel ausgezogen ist, haben wir uns um die freigewordene Ladenfläche bemüht, mit dem Ziel, vor allem die Küche zu erweitern“, informiert Watzke-Geschäftsführerin Nicole Rothenberger.
Nachdem sich Raucher daran gewöhnt hatten, auch im Winter für eine Zigarettenlänge nach draußen zu gehen, wurde der ehemalige Raucherbereich frei. „Aufgrund der starken Kundenfrequenz auf der Hauptstraße freuten wir uns, dass wir die Fläche des Raucherbereichs sowie Teile des ehemaligen Lederwarengeschäfts unserem Restaurant hinzufügen konnten und nun ein weiteres, auch für Gruppen gut nutzbares, Nebenzimmer anbieten können“, so Rothländer weiter. Getreu dem Unternehmensmotto „typisch Dresden – typisch Watzke“ entstand ein Nebenzimmer, das es in sich hat. Damit möglichst alle Sitzplätze genutzt werden können, hat man sich dazu entschieden, 3,8 Meter über den Köpfen der Gäste fünf Tanks mit je 1.000 Liter Fassungsvermögen anzubringen, aus denen das Bier mittels Bier-Phyton in die Gläser gefüllt wird. An einem guten Wochenende gehen bei Watzke am Goldenen Reiter 3.000 Liter Bier über den Tresen. „Bislang mussten wir Kellner dafür rund 60 Fässer in zeit- und kraftraubender Weise wechseln, Zeit, die für die Betreuung der Gäste fehlte. Umso glücklicher sind wir über unser neues Tankbier“, sagt Restaurantleiter Mike Böhme. „Je nach Verbrauch kommen wir nun zwei- bis dreimal in der Woche mit unserem Tankmobil vor der Restaurant-Öffnung und füllen die Tanks, ohne das Personal dafür bemühen zu müssen. Und auch für uns ist es einfacher, Tanks mit Schläuchen zu befüllen, statt, wie bisher üblich, die vielen Fässer“, verrät Watzke-Braumeister Jens Berndt.
„Wir freuen uns, dass der seit Februar 2026 laufende Umbau neben dem laufenden Geschäft von den Gästen zum Glück nicht immer wahrgenommen wurde. Wie uns der Hersteller der Tanks mitteilte, ist unser Watzke-Bier das erste unfiltrierte Bier, das als Tankbier zum Gast kommt. Da die vollen Tanks insgesamt acht Tonnen wiegen, haben wir uns für eine Aufhängung der Fässer an Metallbau-Stützen, die so gleichzeitig den historischen Rathauskeller schützen sollen, entschieden. Insgesamt konnten durch uns dank Krediten unserer Hausbank rund 1,4 Millionen Euro in unser Watzke am Goldenen Reiter investiert werden. Wenn ich mir heute das fertige Ergebnis ansehe, kann ich mit Stolz sagen, es ist die richtige Investition in die Zukunft“, so Rothländer abschließend.
Foto: © meeco Communication Services | Watzke-Braumeister Jens Berndt
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