Die EDEKA Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen ist seit über einem Jahr mit dem Markenfleischprogramm „Bauernschätze“ am Start und zieht eine erste Bilanz. Unter dem Aspekt, Tierwohl zu fördern, geht EDEKA direkte Partnerschaften mit regionalen Landwirten ein und bietet ihrer Bedientheken-Kundschaft seit Herbst 2023 tierwohlfördernde Fleisch- und Wurstwaren aus 100 % regionaler Herkunft in der Haltungsform 3.
Mit dem Kauf von Fleischprodukten in der Haltungsstufe 3 unterstützen Verbraucherinnen und Verbraucher so ihre regionalen Landwirte und investieren in mehr Tierwohl und Wertschätzung. Das freundliche Bauernschätze-Label kennzeichnet das Markenprogramm in der Theke und ist so schnell erkenntlich.
„Nach mittlerweile anderthalb Jahren Entwicklung freuen wir uns über eine zunehmende Dynamik in den Umsatzanteilen des Bauernschätze-Programms in unseren Theken. Allein im Januar 2025 hatte sich der Anteil am gesamten Thekenumsatz um fast 80 % zum vergleichbaren Vorjahresmonat weiterentwickelt. Die Entwicklung ist also trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen weiter dynamisch. Das zeigt, dass wir mit unseren Bauernschätzen am Puls der Zeit sind“, erklärt EDEKA-Einkaufsvorstand Gert Lehmann. Und es zeigt auch: Es wird beim Kauf offensichtlich wieder mehr Wert auf Qualität gelegt.
Richtungsweisende Partnerschaft auf Augenhöhe
EDEKA startete das Markenfleischprogramm mit 17 landwirtschaftlichen Betrieben aus Franken, Sachsen, Saale/Unstrut und Thüringen. Inzwischen hat EDEKA langfristige Verträge mit 26 regionalen Höfen abgeschlossen, die für Bauernschätze züchten. Die ausgewählten Erzeuger betreiben ihre Höfe alle im Absatzgebiet der EDEKA Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen – das ist eine der Grundvoraussetzungen für die Aufnahme in das Markenfleischprogramm. Für die in der Regel familiengeführten Betriebe bietet die ausgelegte Kooperation mit EDEKA Vorteile: Neben der langfristigen vertraglichen Sicherung von Abnahmemengen und fairer, vom Notierungspreis gelösten Bezahlung, wissen die Landwirte auch ganz genau, wo die Produkte aus ihrem Tierbestand zum Verkauf angeboten werden. Dies sorgt für Transparenz in der Lieferkette von der Aufzucht der Tiere bis zum fertigen Produkt in den EDEKA-Frischetheken.
Gert Lehmann freut sich, dass immer mehr Landwirte ihre Höfe umbauen und die Voraussetzungen für das Markenfleischprogramm von EDEKA erfüllen: „Es ist uns gelungen, starke Landwirte aus Bayern, Sachsen und Thüringen zu gewinnen, die ihre Höfe im Sinne des Tierwohlgedankens nachhaltig bewirtschaften und für beste Fleischqualität stehen. Wir kennen alle unsere Landwirte, übernehmen so gemeinsam Verantwortung und schaffen auf allen Seiten eine langfristige regionale Perspektive in einer Partnerschaft auf Augenhöhe.“ Über 150.000 Tiere (Rind, Schwein und Pute) umfasst das Markenfleischprogramm heute. Im neu entstehenden Produktionsbetrieb der EDEKA Frische-Manufaktur in Hirschaid hat EDEKA dann genug Kapazitäten, um das Fleisch selbst zu feinen Wurstwaren zu verarbeiten. Aktuell umfasst nur das Wurst-Sortiment 24 Artikel – Tierwohl, das man schmecken kann.
Der aktuelle EDEKA-Markt kann nach rund 40 Jahren endlich ersetzt werden Endlich ist es soweit