Baugenehmigung für neues Nahversorgungszentrum in Böhlen

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Bauvorbereitende Arbeiten an der Röthaer Straße starten

Die Planungen für das neue Nahversorgungszentrum an der Röthaer Straße in Böhlen erreichen einen wichtigen Meilenstein. Seit einigen Wochen liegt nun die Baugenehmigung für das Einzelhandelsvorhaben vor. Damit sind die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, um das seit mehreren Jahren vorbereitete Projekt umzusetzen. Vorgesehen und genehmigt sind neben einem modernen EDEKA-Markt mit rund 1.700 Quadratmetern Verkaufsfläche auch ein ALDI-Lebensmitteldiscounter mit etwa 800 Quadratmetern sowie ein Drogeriemarkt von Rossmann mit ebenfalls rund 800 Quadratmetern.

Aktuell werden auf dem Gelände erste bauvorbereitende Maßnahmen behutsam begonnen. Zunächst muss allerdings der Alteigentümer noch die auf dem Bestandsgebäude installierte Solaranlage zurückbauen. Anschließend soll voraussichtlich im September der Abbruch der vorhandenen Immobilie beginnen. Das aus den 1990er-Jahren stammende Gebäude entspricht energetisch und technisch längst nicht mehr den heutigen Anforderungen an einen modernen Handelsstandort.

„Mit der erteilten Baugenehmigung haben wir eine wichtige Etappe erreicht. Nun können die nächsten Arbeiten auf dem Grundstück sorgfältig vorbereitet und Schritt für Schritt umgesetzt werden. Wir wissen, dass viele Menschen in Böhlen auf eine sichtbare Entwicklung des Standortes warten. Umso mehr freuen wir uns, dass es nun konkret vorangeht“, erläutert Nicole Lau, Gebietsleiterin Expansion der EDEKA Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen und Projektverantwortliche für den Neubau in Böhlen. „Nach Abschluss der Abbrucharbeiten soll noch in diesem Jahr mit dem eigentlichen Neubau begonnen werden. Am bisherigen Konzept wird unverändert festgehalten“, ergänzt Frank Ebruy, technischer Projektleiter Bau der EDEKA.

Der neue EDEKA-Markt soll den Kundinnen und Kunden künftig ein zeitgemäßes Einkaufserlebnis mit einer breiten Auswahl an Lebensmitteln, einem umfangreichen Frischeangebot und Produkten regionaler Erzeuger bieten. Moderne Gebäudetechnik und ein deutlich verbesserter energetischer Standard sollen zugleich dazu beitragen, den Energiebedarf des Handelsstandortes spürbar zu reduzieren. Nachhaltig geht man bei der EDEKA auch in Bezug auf Flächenversiegelung um. So wird für dieses Vorhaben kein bislang unbebautes Grundstück erschlossen, sondern ein bereits seit Jahrzehnten gewerblich und für den Einzelhandel genutzter, weitgehend versiegelter Standort neu geordnet und die Vegetationsflächen auf dem Areal werden sogar vergrößert.

Die Stadt Böhlen verfolgt mit der Entwicklung das Ziel, die wohnortnahe Versorgung langfristig zu sichern und verschiedene Angebote des täglichen Bedarfs an einem Standort zu bündeln. Eine im Rahmen des Planverfahrens erstellte gutachterliche Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass das Vorhaben wichtige Versorgungsfunktionen für Böhlen und das nähere Einzugsgebiet übernehmen kann. Negative städtebauliche Auswirkungen auf zentrale Versorgungsbereiche werden nach den vorliegenden Untersuchungen nicht erwartet.

Das künftige Nahversorgungszentrum ist über die Röthaer Straße erreichbar und zugleich an das Fuß- und Radwegenetz angebunden. Über die nahe gelegene Bushaltestelle besteht zudem Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr. Durch die Kombination aus EDEKA, ALDI und Drogeriemarkt sollen künftig zahlreiche Einkäufe des täglichen Bedarfs gebündelt an einem Standort erledigt werden können.

EDEKA Nordbayern-Sachsen-Thüringen im Profil: Die EDEKA Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen ist eine von sechs regionalen Unternehmensgruppen des genossenschaftlich organisierten EDEKA-Verbundes. Die Genossenschaft als Keimzelle der Unternehmensgruppe wurde vor 114 Jahren (im Jahr 1912) in Würzburg gegründet und ist heute Großhandlung, Vermieterin und Konzeptgeberin für rund 840 Einzelhandelsmärkte der Marken „EDEKA“, „E center“, „Marktkauf“, „diska“ und „KONSUM“ in Franken, der Oberpfalz, Sachsen, Thüringen und dem nördlichen Baden-Württemberg. Seit Februar 2026 ist die EDEKA Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen Hauptlieferant der KONSUM DRESDEN eG mit ihren rund 30 Märkten in Dresden und Umgebung. Zudem betreibt sie mit der Tochterfirma EDEKA Frische-Manufaktur NST GmbH zwei Produktionsbetriebe für Fleisch- und Wurstwaren. Gemeinsam mit den selbstständigen EDEKA-Einzelhändlern erzielte die EDEKA Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen im Jahr 2025 einen Verbundumsatz im Einzelhandelsgeschäft von brutto rund 5,5 Mrd. Euro und beschäftigt rund 47.500 Mitarbeitende und 1.200 Auszubildende. Sie ist somit einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder in der Region. Die drei geschäftsführenden Vorstände Sebastian Kohrmann (geb. 1983, Vorstandssprecher), Gert Lehmann (geb. 1972) und Christian Remy (geb. 1987) leiten die Geschäfte der Unternehmensgruppe. Der Aufsichtsratsvorsitzende ist der EDEKA-Kaufmann und Inhaber mehrerer EDEKA-Märkte in der Oberpfalz, Stefan Legat.

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