Bislang ging man ins Fitnessstudio, um Sport zu machen. Am 10. Oktober 2026 ändert sich das, denn im neuen Feelgood-Center Dresden-Johannstadt am Fetscherplatz machen automatisierte Geräte jetzt mit einem Sport. Was noch etwas ungewohnt für deutsches Fitnessverhalten klingt, ist in Norwegen seit vielen Jahren bereits gang und gäbe. „Der Feelgood-Firmengründer hatte einen schwerstbehinderten Sohn, der sich selbst nicht bewegen konnte, und so entstand die Idee, motorisierte Fitnessgeräte zu entwickeln, auf die man sich setzt und die Geräte bewegen sich von selbst und damit auch den Körper des Nutzers“, informiert Sandro Zuschke, der gemeinsam mit seiner Frau Christiane das neue Dresdner Studio betreibt.
Mit derzeit rund 50 Filialen in Norwegen und über 60 in Österreich expandiert das Franchise-Unternehmen Richtung Deutschland. Nach Herrenberg, München und Berlin wird Dresden jetzt der erste Standort in Mitteldeutschland. „40 Minuten an den neuen zwölf selbstbewegenden Gerätschaften sorgen mit dafür, dass man bis ins hohe Alter gesund und mobil bleibt. Und man kann bei uns auch in Alltagskleidung mitmachen, lediglich die Schuhe muss man bei uns ausziehen – schließlich soll man die Füße und vor allem die Zehen auch bewegen können“, so Sandro Zuschke weiter, der zukünftig noch weitere Feelgood-Studios in Dresden und Umgebung eröffnen möchte.
Das neue Studio eröffnet mit einem „Wochenende der offenen Tür“ am Samstag, 10., und Sonntag, 11. Oktober 2026, jeweils von 10 Uhr bis 18 Uhr. „Ab diesem Wochenende haben wir täglich von 7 Uhr bis 22 Uhr geöffnet, selbst vor Ort sind wir immer von 8 Uhr bis 16 Uhr. Ein Probetraining kann man über unsere Webseite buchen und aussuchen, ob man dieses lieber mit meiner Frau oder lieber mit mir durchziehen möchte“, so Zuschke augenzwinkernd. „Wer sich in ein normales Fitness-Studio nicht traut, ist ab einem Alter von 50 Jahren bei Feelgood genau richtig und herzlich willkommen. Man setzt sich aufs Gerät und es geht los“, sagt Sandro Zuschke. Die Geräte lassen sich alle in drei unterschiedliche Schwierigkeitsstufen einstellen und man kann dabei wählen, ob Cardio, Kraft oder Gleichbleibend.
Der monatliche Beitrag liegt, je nach Vertragsdauer, bei 59 Euro bis 79 Euro. Parken kann man gratis im KONSUM-Parkhaus, wo Flächen für Feelgood-Kunden freigehalten werden.
Aus seiner Zeit als Inhaber eines Senioren-Online-Shops weiß Zuschke, wie wichtig gerade im Alter die Kommunikation ist. Daher steht bei Feelgood alles auf „Bewegung und Begegnung“. „Der soziale Aspekt ist wichtig für die Psyche und die Physio – daher haben wir einen Bereich mit Sofas und Sesseln abgetrennt, wo man sich bei einem frischen Kaffee treffen und unterhalten kann. Wir sind ganz stolz, dass erste Kunden bereits in der Baustellenphase bei uns unterschrieben haben und freuen uns auf viele Interessierte“, so Zuschke, der rund 300.000 Euro in sein neues Studio steckte, abschließend.
Foto: © meeco Communication Services
Feelgood-Dresden-Chef Sandro Zuschke mit Ehefrau Christiane
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