Gemeinhardt Service aus Roßwein mit Ludwig-Erhard-Preis und Umweltpreis ausgezeichnet

Gemeinhardt Service aus Roßwein erhält den Ludwig-Erhard-Preis in Silber

Außerdem geht ein Sonderpreis für Umweltschutz der Handwerkskammer Chemnitz an „Gemeinhardt Service“

Es ist nicht der erste Preis für die Spezialgerüstbauer aus Roßwein, aber wohl einer der wichtigsten – gerade, weil Walter Stuber seine 50 Prozent Geschäftsanteile zum Ende des letzten Jahres in die Hände seines Sohnes Ingolf legte, der seither mit Co-Geschäftsführer Dirk Eckart die Geschäfte führt. Nachdem sie in den letzten Jahren beim „Großen Preis des Mittelstandes“ als Preisträger für Sachsen ausgezeichnet wurden, die Handwerkskammer Chemnitz die Geschäftsführer Walter Stuber und Dirk Eckart für ihren Einsatz um das Gemeinwesen mit dem Umweltpreis der Handwerkskammer Chemnitz auszeichnete und der mit 20.000 Euro Preisgeld dotierte eku-Zukunftspreis 2022 des Sächsischen Staatsministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft für das ganzheitlich angelegte Nachhaltigkeitskonzept an die Roßweiner ging und sie bereits den Deutschen Transformationspreis erhielten, hat jetzt die Initiative Ludwig-Erhard-Preis e.V. (ILEP) die Gemeinhardts erneut für ihre ganzheitlichen Managementleistungen ausgezeichnet. In der Kategorie „kleine Unternehmen“ erreichte die Gemeinhardt Service GmbH gemeinsam mit der Würzburger „Möller manlift GmbH & Co. KG“ die Silber-Platzierung! Insgesamt wurden deutschlandweit nur zwölf Unternehmen ausgezeichnet, die am Wochenende im Meistersaal in Berlin ihre Trophäen und Urkunden erhielten.

Nur wenige Tage vorher wurden die Gerüstbauer mit dem „Sonderpreis für beispielhafte Integration von Umweltschutz in die Ausbildung“ ausgezeichnet. „Das war für uns alle eine unerwartete Freude, denn Umweltschutz in der Ausbildung gehört für uns dazu – und das nicht erst seit unserem Einsatz für die Gemeinwohl-Ökonomie. Gerade unsere jährlichen Baumpflanzaktionen für jeden neuen Auszubildenden auf einer Roßweiner Streuobstwiese schien die Jury begeistert zu haben“, so Ingolf Stuber und Dirk Eckart glücklich.

Die Gemeinhardt Service GmbH aus Roßwein ist weit mehr als ein Gerüstbauer. Sie ist ein Problemlöser – für Branchen, die sichere und kreative Speziallösungen brauchen. Ob Hängegerüste an Brücken, Fluchttreppentürme oder industrielle Sonderkonstruktionen. Ausbildung wird hier mit Verantwortung verbunden, Digitalisierung konsequent vorangetrieben – vom Tablet auf der Baustelle bis hin zum selbst entwickelten KI-Chatbot. Auch das Lager ist heute digital und intelligent organisiert – ein Beispiel für gelebte Innovation im Handwerk. Nach 25 Jahren hatte sich das von Dirk Eckart und Walter Stuber gegründete Unternehmen auf einen klug gestalteten Generationswechsel vorbereitet. Mitgründer Walter Stuber übergab Aufgabe und Unternehmensanteile an seinen Sohn Ingolf – begleitet von echter Zukunftsverantwortung und unternehmerischem Netzwerkdenken. Gemeinhardt Service steht für Sicherheit, Fortschritt und eine Haltung, die in jeder Hinsicht ausgezeichnet ist. Gemeinhardt Service macht soziale Verantwortung sichtbar – durch die Gemeinwohl-Bilanz, Umweltprojekte und gesellschaftliches Engagement. Die Verwirklichung der Geschäftsziele wird systematisch, mit hoher Transparenz und einem bemerkenswerten Digitalisierungsgrad unterjährig gesteuert. Kundenindividuelle Prozesse und die hohe Innovationsbereitschaft ermöglichen eine klare Differenzierung im Markt. Der aktuell laufende Generationenwechsel in der Inhaberschaft wird professionell, vorausschauend und mit großer Sorgfalt umgesetzt. Gemeinhardt Service hat sich in der Nische des Spezialgerüstbaus eine feste Position im Markt erarbeitet.

Thomas Kraus, Vorsitzender der Initiative Ludwig-Erhard-Preis, die dieses Jahr „30 Jahre Ludwig-Erhard-Preis“ feiert, freut sich, dass sich in diesem Jahr so viele Organisationen um den „Ludwig Erhard Preis“ beworben und dabei das Excellence Framework Europe schätzen gelernt haben. „Unser Wirtschaftsstandort lebt von Unternehmen und Organisationen, die sich im Sinne Erhards so engagieren, dass Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit durch das eigene Handeln geschaffen wird. Unsere Preisträger sind leuchtende Beispiele dieser Haltung“, so Kraus. Roland Koch, der Vorsitzende der Ludwig-Erhard-Stiftung, bringt es auf den Punkt: „Dreißig Jahre Ludwig-Erhard-Preis stehen für dreißig Jahre gelebte Soziale Marktwirtschaft. Seit 1997 werden Unternehmen und Organisationen ausgezeichnet, die zeigen, dass Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und gesellschaftliche Verantwortung zusammengehören.“ Das Excellence Framework Europe (EFE) ist ein innovatives, modelloffenes Konzept zur Bewertung und Weiterentwicklung organisatorischer Exzellenz. Entwickelt von führenden Exzellenz-Preisverleihern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, unterstützt das EFE Organisationen in Europa dabei, ihren Reifegrad festzustellen, Stärken zu identifizieren und Entwicklungspotenziale zu erkennen. Das EFE steht als Open-Source-Material zur Verfügung und basiert auf europäischen Werten. Es vereint bewährte Managementansätze wie ISO 9001, EFQM und das St. Galler Management-Modell. Die Bewertungsmatrix ermöglicht eine einfache und nachvollziehbare Einschätzung. Der Ludwig-Erhard-Preis ist der älteste und renommierteste deutsche Excellence-Preis.

„Der Ludwig-Erhard-Preis ist eine bedeutende Auszeichnung, die herausragende Leistungen in der Unternehmensführung würdigt. Er fördert den Dialog über Wirtschaftskompetenz und unternehmerische Verantwortung – Werte, die auch wir bei Gemeinhardt Service hochschätzen und leben. Es sind so viele, die zur erneuten Auszeichnung beigetragen haben. Großer Dank gilt daher unseren Familien und vor allem unseren Mitarbeitern, die immer wieder uns bei vermeintlichen ‚Schnapsideen‘ Rückhalt und Unterstützung geben“, so Dirk Eckart und Ingolf Stuber abschließend.

Foto: v.l.n.r. Thomas Kraus (Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung), Dr. Alexandra Treutler (stellvertretende Vorsitzende der Jury), Dirk Eckart und Ingolf Stuber (geschäftsführende Gesellschafter der Gemeinhardt Service GmbH), Dr. Joachim Seeler (Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung) und Dr. Wolfgang Schirmer, Vorsitzender der Jury ©meeco Communication Services

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