Politik an der Tirschenreuther EDEKA-Kasse

Vertreter der EDEKA und der Politik im E center Tirschenreuth

Europaabgeordneter Christian Doleschal (CSU) kassierte für den guten Zweck

Heute erwartete das E center Legat in Tirschenreuth hochrangigen Besuch: Christian Doleschal MdEP (CSU), durfte für einen guten Zweck und im Beisein von Franz Stahl, 1. Bürgermeister von Tirschenreuth, eine halbe Stunde an der Kasse „aushelfen“. Der in dieser Zeit umgesetzte Erlös wurde im Anschluss bei einer Scheckübergabe zugunsten der „Kinderkrebshilfe in der Region Oberpfalz-Nord e.V.“ gespendet. Es folgte ein kurzer Marktrundgang, bei dem sich Chrirstian Doleschal MdEP, aber auch Bürgermeister Stahl, einen authentischen Eindruck vom Unternehmen bilden konnten.

In einer anschließenden Gesprächsrunde unter Leitung von EDEKA-Markt-Inhaber Stefan Legat sowie Dr. Julian Böcker, Leiter des Brüsseler Büros der EDEKA ZENTRALE Stiftung & Co. KG, wurden aktuelle Einzelhandelsthemen, wie zum Beispiel die Auswirkungen der Inflation auf das Verbraucherverhalten oder Partnerschaften mit lokalen und regionalen Lieferanten, besprochen. Legat, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der EDEKA Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen ist, begrüßte es, dass sein Markt erneut für diese Veranstaltung ausgewählt wurde, aber auch das Personal seines Marktes freute sich über die ungeahnte Unterstützung. „Wir freuen uns, dass sich Christian Doleschal heute die Zeit genommen hat, uns und damit auch den Verein der Kinderkrebshilfe in der Region Oberpfalz-Nord mit dieser Aktion zu unterstützen. Da heutzutage viele Entscheidungen auf europäischer Ebene getroffen rwerden, war es uns wichtig, dass wir mit den Herausforderungen des Lebensmitteleinzelhandels an ihn herantreten und damit den direkten Kontakt zu einem Vertreter des Europäischen Parlaments nutzen konnten“, so Legat. Der reichliche Kundenandrang machte die Spendenaktion zu einem Erfolg und somit konnte am Ende ein Scheck über von 1.000 Euro an Herbert Putzer, 1. Vorsitzender des Kinderkrebshilfe in der Region Oberpfalz-Nord e.V., überreicht werden.

Im Rahmen der Scheckübergabe informierte Putzer die Anwesenden über die aktuellen Vorhaben und Aktivitäten des Vereins. Mit dem eingenommenen Spendengeld würden beispielsweise betroffene Familien, die ein schwerstkrankes Kind zu betreuen hätten, tatkräftig unterstützt. Neben der psychischen Belastung, die ja unweigerlich mit der Pflege und Rundum Betreuung einhergehe, kämen zudem auch finanzielle Belastungen auf die Betroffenen zu. Das reiche von Fahrtkosten, wenn beispielsweise ein Erkrankter in Regensburg in der Klinik stationär untergebracht sei und mehrmals in der Woche besucht werden soll, bis hin zur Mitfinanzierung einer Haushaltshilfe, wenn ein Elternteil aufgrund der Pflegeleistung aus dem aktiven Berufsleben ausscheiden müsse und viel Zeit im Krankenhaus verbringe. „Aber auch gelte es, die Angehörigen ab und zu einmal für wenige Stunden aus diesem Teufelskreis herauszuholen, Ausflüge zu organisieren, oder den Austausch mit anderen betroffenen Eltern zu fördern, um sich hier gegenseitig mit Rat und Tat beistehen zu können. Wir bedanken uns ganz herzlich sowohl bei Herrn Legat als auch bei den aktiven Kassierern für die großartige Spende und freuen uns außerordentlich, bereits ein zweites Mal innerhalb einer kurzen Zeit hier so dringend benötigte Unterstützung erhalten zu haben“, so Putzer weiter.

Auch für den erfahrenen Europapolitiker Doleschal bildete der „Einsatz an der Kasse“ beziehungsweise der „moralische Beistand“ durch Franz Stahl eine Abwechslung zum normalen Arbeitsalltag im Europäischen Parlament. „Mir hat es heute großen Spaß gemacht“, so Doleschal, „einmal die Perspektive an der Kasse zu wechseln und für den guten Zweck zu kassieren. Auf europäischer Ebene wird gerade auch für den Lebensmittelsektor viel geregelt, daher war der Blick hinter die Kulissen und die Herausforderungen sehr spannend.“ Während sich Doleschal intensiv mit der Struktur der EDEKA beschäftigte, die sich weitestgehend auf selbstständige Kaufleute im Rahmen der Genossenschaft stützt, war Bürgermeister Franz Stahl „angenehm überrascht von dem hohen Anteil regionaler Produkte, die es in dieser Breite eher selten in den Märkten zu finden gebe.“

Da zahlreiche politische Entscheidungen einen direkten Einfluss auf das Wirken und Wirtschaften haben, lädt EDEKA bundesweit regelmäßig hochrangige Politiker ein, um ihnen direkt vor Ort einen tiefergehenden Einblick in die täglichen Herausforderungen selbstständiger EDEKA-Kaufleute zu geben.

Foto © meeco Communication Services 

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