Winzergenossenschaft Meißen erhält Bundesehrenpreis 2026

Winzergenossenschaft Meißen erhält Bundesehrenpreis 2026 ©DLG/Christian Lietzmann

Bundesehrenpreis in Bronze bei der DLG-Bundesweinprämierung verliehen

Die höchste Ehrung, die deutsche Wein- und Sekthersteller für ihre Qualitätsleistung erhalten können, geht dieses Jahr wieder in Form der Bronze-Medaille ins malerische Elbtal nach Meißen. Bei der feierlichen Preisverleihung in Berlin vergab das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) die Bundesehrenpreise 2026 an insgesamt 20 deutsche Spitzenbetriebe. Die Sächsische Winzergenossenschaft Meißen eG konnte sich über den Bundesehrenpreis Wein in Bronze freuen und ist damit die einzige Preisträgerin aus dem Freistaat Sachsen.

„Es ist unserem gesamten Team eine große Ehre, diese Auszeichnung entgegenzunehmen. „Wir sind unendlich stolz, uns damit von den Mitbewerbern deutlich abzuheben“, freut sich Lutz Krüger, Chef der Sächsischen Winzergenossenschaft Meißen eG. Die DLG-Bundesweinprämierung ist der führende Qualitätswettbewerb für deutsche Weine und Sekte. Alle eingereichten Weine und Sekte wurden von geschulten Sachverständigen nach den strengen Kriterien des DLG-5-Punkte-Schemas geprüft und bewertet. Wesentliches Qualitätsmerkmal der Bundesweinprämierung ist die Kompetenz der Verkoster, die im Vorfeld sorgfältig ausgewählt und geschult werden. Vor jeder Prüfung müssen sie ihre Tagesform unter Beweis stellen und die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse wird täglich mehrfach überprüft.

Die Besonderheit der Bundesehrenpreise liegt darin, dass nicht einzelne, hervorragende Jahrgangsweine prämiert werden, sondern die Gesamtleistung der Angebotspalette gewürdigt wird. „Eine konstant gute Qualität entsteht nicht erst bei mir im Keller. Vielmehr ist entscheidend, was unsere Winzerinnen und Winzer das ganze Jahr über am Weinberg leisten. Es ist und bleibt eine Teamleistung! Da ich selbst schon als Jurorin tätig war, weiß ich, wie streng die Kriterien sind. Bei der Blindverkostung zählt nur, was im Glas ist. Herkunft, Etiketten, Namen und andere Informationen über den puren Geruch und Geschmack hinaus haben die Juroren nicht. „Umso mehr bin ich stolz, dass wir gemeinsam den Bundesehrenpreis in Bronze erarbeitet haben“, freut sich die Kellermeisterin der Sächsischen Winzergenossenschaft Meißen eG, Natalie Weich.

Gegründet wurde die Winzergenossenschaft 1938. Heute bewirtschaften rund 800 Genossenschaftsmitglieder eine Rebfläche von etwa 120 Hektar. Bereits in den vergangenen Jahren schaffte es das Team immer wieder, in die TOP-Listen der DLG-Bundesweinprämierung zu gelangen. Im Jahr 2023 erhielten sie den Bundesehrenpreis Bronze im Bereich Sekt. „Die neuerliche Auszeichnung zeigt uns, was alles möglich ist, wenn im Weinberg und im Weinkeller alles richtig gemacht wird und aus einem Naturprodukt das Beste steht. Es ist für uns ein großer Ansporn, auch künftig ganz auf Qualität zu setzen“, so Krüger abschließend.

Foto: © DLG-Präsident Hubertus Paetow (l.) und Prof. Dr. Engel Friederike Arkenau, BMLEH (2.v.r.), überreichen Urkunde und Medaille gemeinsam mit DWV-Präsident Klaus Schneider (r.) und der Deutschen Weinkönigin Paula Löber an die Sächsische Winzergenossenschaft Meissen eG

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