Allianz für Dresden – Ein Schritt nach vorn bei der Quartiersentwicklung am ALB

Bild des Alten Leipziger Bahnhofs erstellt durch die Allianz für Dresden

Allianz für Dresden begrüßt Bekanntgabe des Gewinners des Wettbewerbs

Am Montag wurde der Gewinner der kooperativen Quartiersentwicklung am Alten Leipziger Bahnhof in Dresden in einer Preisgerichtssitzung offiziell bekanntgegeben. Das Rennen machte die Architektengemeinschaft „KOPPERROTH Architektur & Stadtumbau PartG mbB“ mit „fabulism GbR“ und „Station C23“ mit ihrem Entwurf unter dem Motto „Urbanität und Wildnis“. Die Sitzung am Montag bildete den Abschluss eines zweijährigen Wettbewerbes, in welchem über mehrere Phasen hinweg ein Konzept zur Quartiersentwicklung am Alten Leipziger Bahnhof in Dresden erstellt wurde.

Auch die Allianz für Dresden (AfDD) begrüßt den Abschluss des Wettbewerbes und die Bekanntgabe des Gewinners. Am 21. März 2024 um 15 Uhr soll die Preisverleihung im Kulturpalast stattfinden und ab 18 Uhr kann man sich dann alle Entwürfe in einer Ausstellung anschauen. „Wir freuen uns, dass am Alten Leipziger Bahnhof endlich ein weiterer Schritt zur Quartiersentwicklung gemacht wurde. Das bringt hoffentlich zeitnah eine konstruktive Bewegung auf dem Areal. Dieses verfällt leider schon seit mehreren Jahren, in denen seitens der Stadt und des Amtes für Kultur- und Denkmalschutz nichts unternommen wurde. Dies, obwohl mehrere Objekte schon vor einigen Jahren unter Denkmalschutz gestellt wurden“, so Stephan Trutschler, Sprecher der Allianz für Dresden.

In den kommenden Monaten wird erwartet, dass der Stadtrat den Siegerentwurf bestätigt, um ihn als Grundlage für die weiteren Schritte zu nutzen. Dies beinhaltet die Integration des Entwurfs in einen umfassenden Rahmenplan. Damit einhergehend sind Verfahren zur Erfüllung der bau- und planungsrechtlichen Anforderungen, wie beispielsweise die Einleitung eines Bauplanverfahrens. „Wir hoffen, dass dieser Prozess zeitnah vonstatten geht und man auch vor der Umsetzung Maßnahmen in die Wege leitet, um der historischen Gebäudesubstanz gerecht zu werden. Parallel dazu sollte endlich eine Lösung gefunden werden, wie man mit der Globus-Ansiedlung in Dresden umgehen wird. Denn eins ist Fakt, sollte es zu keinem Grundstückstausch zwischen Globus und SachsenEnergie kommen, kann die Stadt noch so viel planen, wie sie will – Globus hat als Grundstückseigner am Alten Leipziger Bahnhof vorerst das letzte Wort. Ein Enteignungsverfahren würde weitere Jahre in Anspruch nehmen und dies kann keiner ernsthaft wollen, weder die Bürger noch die Stadtverwaltung“, so Trutschler abschließend.

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