Patenschaft für Schülerin geht ins dritte Jahr

Patenschaft mit Schülern,Carolin Wulff (Hortleiterin und stellvertretende Schulleiterin der Leipziger Modellschule) mit Walter Stuber und Dirk Eckart von der Roßweiner "Gemeinhardt Service GmbH"

Roßweiner Gemeinhardt Service übernimmt weiterhin Schulgeld für Leipziger Modellschule

Eine exzellente Ausbildung, die mehr als nur reines Faktenwissen vermittelt und dem einzelnen Schüler gerecht wird, ist unter den Bedingungen staatlicher Schulen mitunter schwer erreichbar. Nicht zuletzt aus diesem Grund steigt die Zahl der Schulen in freier Trägerschaft seit Jahren stetig an. Weg von den rein fachlichen Lernzielen hin zu einer allgemeinen Bildung des gesamten Menschen geht auch das Konzept der Leipziger Modellschule. Die Gemeinhardt Service GmbH unterstützt seit 2021 eine Schülerin mit einer Patenschaft und ermöglicht ihr so ein ganzheitliches Lernen.

„Die Geschäftsführerin des Schulträgers LEMO Leipziger Modell gGmbH, Gerlind Große, habe ich in unserem Unternehmernetzwerk BNI kennengelernt. Hier hat sie im Leipziger Chapter Via Regia die Idee ihrer Schule vorgestellt und ich war sofort begeistert, wie man Schülern ein ganz anderes und viel umfassenderes Bildungsniveau vermitteln will. Auch die starke Bindung an Werte wie Nachhaltigkeit und Gemeinwohl waren für mich ausschlaggebend, dieses Projekt insgesamt und eine Schülerin ganz konkret in ihrer Bildungslaufbahn zu unterstützen“, verrät Walter Stuber, geschäftsführender Gesellschafter der Gemeinhardt Service GmbH. Sein Unternehmen finanziert seit 2021 das jährliche Schulgeld in Höhe von 1.800 Euro und schon damals war klar, dass dies nicht nur auf ein Jahr beschränkt sein sollte.

Mit dem Projekt Leipziger Modellschule wurde im Stadtteil Grünau eine Form der Gemeinschaftsschule geschaffen, die sich als ganzheitlicher Lern- und Bildungsraum für momentan 63 Schüler versteht, die in drei Stammgruppen auf der Grundlage des Lehrplans des Freistaats Sachsen unterrichtet werden und bestmögliche Entwicklungschancen für alle Lernenden unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft bietet. Dabei setzt das Konzept ganz auf die Überzeugung, dass Bildung die Grundlage unserer Gesellschaft und des friedlichen, demokratischen Zusammenlebens ist. Die Schüler sollen ihre kreativen Potentiale frei entfalten können, ihre Lebens- und Lernräume aktiv mitgestalten und so zu mündigen sowie weltoffenen Bürgern heranwachsen, die aktiv an der Gesellschaft teilhaben. An der Hausschuh-Schule (die Straßenschuhe werden am Eingang ausgezogen), die auch das Thema Inklusion großschreibt, arbeiten aktuell zwölf Lehrer und Hortpädagogen aus ganz Leipzig. „An erster Stelle steht bei uns das Wohlbefinden der gesamten Schulgemeinschaft, die auf ganzheitlichem und handlungsorientiertem Lernen basiert“, sagt Carolin Wulff, Hortleiterin und stellvertretende Schulleiterin der Leipziger Modellschule. „Momentan sind wir dabei, nebenan ein Grundstück zu erwerben, um dann dort wachsen zu können.“

Mit der Patenschaft von Gemeinhardt Service GmbH hat eine Schülerin aus einer der Kinder- und Jugendwohngemeinschaften der Generationenhof gGmbH eine Chance, Schule als Lern- und Lebensraum kennenzulernen und ihre eigenen Fähigkeiten und Talente zu stärken. „Wir sind ein gemeinwohlorientierter Betrieb und unterstützen daher gerne solche Schulen, die uns eventuell auch langfristig gesehen neue Mitarbeiter ins Unternehmen bringen können. Wir sind schon ein bisschen stolz, den Werdegang der Leipziger Modellschule von Anfang an begleiten zu dürfen“, so Gemeinhardt-Co-Geschäftsführender-Gesellschafter Dirk Eckart abschließend.

Foto © meeco Communication Services

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